Ein Dorf in Feierstimmung

Festakt mit vielen Gästen in der Halle
 
Das 25-jährige Vereinsjubiläum bestimmte schon den bisherigen Jahreslauf im Vereinsleben des Fichtenberger Musikvereins. Nun wurde der Geburtstag im Kreise vieler Mitglieder und mit örtlichen Vereinen erst so richtig gefeiert.
 
FICHTENBERG Am Vorabend des Fichtenberger Weinfestes füllten zahlreiche Gäste, vorwiegend Mitglieder des Musikvereins, des Liederkranzes Mittelrot, der Sportkameradschaft und des Gesangvereins Fichtenberg, sowie den Schalmeienmusikern aus Fichtenberg/Elbe die Gemeindehalle. Eingebettet in ein lockeres Programm aus Grußworten, musikalischen und tänzerischen Beiträgen konnte der Musikverein weit über hundert aktive und fördernde Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ehren und auszeichnen.
 
  festakt1 Mit „Jubiläumsklängen“ und dem Konzertmarsch „Arsenal“ eröffnete der Jubelverein den bunten und unterhaltsamen Abend, in dessen Verlauf die „Jazz-Kids“ der SKF unter der Leitung von Anna Puppe und Annelie Schütt, rhythmische Bewegung brachten. Die Sänger des Liederkranzes Mittelrot betonten nicht nur gefühlvoll harmonisch unter ihrem Dirigenten Heinz Feuchter den Zauber der Musik. Auch Joachim Bass mit dem Fichtenberger Gesangverein und dessen Singkreis begeisterten mit schwungvoll traditionellem und modernem Chorgesang.
Launig süffisant deckte dazwischen Martin Wolf, oft erheiternd und hintergründig, die Verbindung zwischen Blasmusik und Chorgesang auf. Der Einmarsch der Schalmeienkapelle des Musikvereins Fichtenberg/Elbe verlieh dem Festabend mit ungewöhnlichen Klängen ein Stück Exotik.
 
Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres bezeichnete Musikvereinsvorsitzende Alexander Kircher die festliche Veranstaltung. Trotz aller Feierlaune vergaß er nicht, wie viele andere Wortbeiträge, den Verletzten beim Zugunglück am Freitag beste Genesungswünsche zu übermitteln. . festakt2
Bürgermeister Roland Miola verband seine Glückwünsche an den Verein mit der Würdigung der enormen Leistungen, die der Verein dank einer großartigen Unterstützung aus der Bevölkerung in den zurückliegenden 25 Jahren erbrachte. – „Eine Erfolgsstory, an der sich bis heute nichts geändert hat!“
 
Keine rosigen Rahmenbedingungen hätten zur Zeit der Gründung geherrscht. Konsequente Entscheidungen der Vereinsführungen und die Erschließung eines großen schlummernden Musikerpotentials durch die jeweiligen Dirigenten, hätten zu bemerkenswertem musikalischem Können geführt. Beeindruckend und vorbildlich bezeichnete Miola auch die Jugendarbeit des Vereins und verwies auf die wegweisende Kooperation zwischen Verein und Schule.
Alle Register seiner dichterischen Kunst zog Ernst Koch bei seinem Grußwort für die Fichtenberger Vereine. Sein Beitrag steigerte die Feierlaune im Saal und bewies damit auch die viel zu selten demonstrierte freundschaftliche Verbindung unter den Vereinen in Fichtenberg, denen es mit ideenreichen und kurzweiligen Beiträgen gelungen war, eine besondere Geburtstagsfeier für ihren Musikverein zu gestalten.
Gepflegt dezenter Kaffeehausjazz der „Combowabohu“ rundete den Abend gemütlich unterhaltsam ab.

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