Von den Anfängen

Im März 1980 legte eine handvoll Fichtenberger Bürger den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die in den jüngeren kulturellen Analen unserer Gemeinde ihresgleichen sucht. Während sich in den umliegenden Gemeinden neben den Traditionskapellen neue Musikvereine etablierten, lag die Blasmusik in Fichtenberg damals weitgehend brach, sieht man vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde einmal ab.
 gruendungsgr Mehrere Versuche einen Musikverein in Fichtenberg zu gründen, waren bis dahin am geringen Interesse in der Bevölkerung gescheitert. Ganz anders dann am 15. Januar 1980 in der „Krone“ – getragen von einer Welle der Begeisterung entflammte in einer Vorbesprechung bei zwölf Fichtenbergern der feste Entschluss, in ihrer Heimatgemeinde einen Musikverein zu gründen. Unter ihnen Manfred Hägele, Johann Paxian, Konrad Mandl sen., Lutz Lange, Walter Kurz, Dietmar Schrof, Anton Jering, Ernst Fritz, Walfried Feil, Dieter Oschetzki, Karl Schramm und Bürgermeister Hermann Sperber. Im Rückblick darf diese Versammlung zu Recht als Keimzelle des Fichtenberger Musikvereins bezeichnet werden.
Selbst die Hinweise des Vorsitzenden des Kreisverbands Hohenlohe im Blasmusikverband Baden-Württemberg, Huttmann, und des stellvertretenden Kreisdirigenten Hans Paxian, auf die zu schulternden Aufgaben und Probleme bei einer Vereinsgründung, konnten die Mannen nicht von ihrem Ziel abbringen. – Im Gegenteil: Durch die Zusage von Hans Paxian, einen geordneten Übungsbetrieb aufzubauen und einer spontanen Spendenzusage über 5000 DM von Anton Jering, sowie einer allgemeinen Versicherung von Bürgermeister Sperber, einen Musikverein nachhaltig und finanziell durch die Gemeinde zu unterstützen, vereinbarten die Teilnehmer als weiteren Schritt zur Vereinsgründung eine Interessenversammlung einzuberufen.

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